Blumentöpfchen – Ein ausgefallenes Dessertrezept für Laien & geübte Hobbyköche.

Nehmen Sie ein konisches Gefäss (eine Tasse, einen Becher oder etwas Ähnliches), schlagen es mit einer Frischhaltefolie von Außen ein. Mit einem Filzstift zeichnen Sie den oberen und den unteren Rand ein. Dann wickeln Sie die Folie ab und übertragen sie auf eine Pappe.

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Mit einem spitzen Messer schneiden Sie eine Schablone aus. Schlagen Sie den Becher oder die Tasse nochmals von Außen mit der Folie ein.

Färben Sie etwa 500 g Marzipan mit Lebensmittelfarbe zu einem Farbton, der zu einem Blumentopf passt und rollen mit etwas Staubzucker eine dünne etwa 2 mm dicke Platte aus. Mit der Schablone schneiden Sie entsprechende Stücke aus und legen sie um den Becher und kleben die Enden mit etwas Wasser an.

Nun müssen sie einige Tage trocknen. Wenn Sie Marzipan mit einem Frischhaltemittel ( Invertin ) erwischt haben, kann es etwas dauern. Sobald das Marzipan getrocknet ist, kann man es von der Form abnehmen und füllen.

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So stellen Sie die Füllung her:

Mürbeteig: 100 g Zucker und 200 g Butter, Salz und ein Ei gut schaumig schlagen. Danach 100 g geriebene Mandeln und 300 g Mehl vorsichtig unter kneten. Nun in Folie einschlagen und 2 Stunden kalt stellen. Danach rollen Sie den Teig aus und stechen im Durchmesser von dem Boden und Deckel Plätzchen aus und backen sie ab.

Äpfel, 250 g Boskop, schälen und würfeln. Mit 25 g Butter werden sie bissfest gekocht. Auf einem Sieb müssen sie abtropfen und auskühlen.

Creme für ca. 15 Töpfchen: 140 g Sahne aufkochen, 200 g klein geschnittene Milchkuvertüre unterziehen und so lange rühren bis alles gelöst ist. Danach auf Blutwärme abkühlen lassen.

50g Butter und 50 g Biskin auf Zimmertemperatur bringen und mit einem Rührgerät unter den abgekühlten Schokocreme rühren. Danach alles gut schaumig schlagen. Wer möchte, kann noch etwas Calvados hinzufügen.

Schliesslich das Füllen der Töpfchen:

Legen Sie ein Plätzchen auf jeden Boden und füllen mit einem Spritzbeutel etwas Creme in jedes Töpfchen. Darauf einige Apfelstückchen und wieder soviel Creme bis ca. 1cm bis zur Unterkannte. Den Deckel überstreichen mit dunkler Kuvertüre und legen ihn auf den Krem. Es sollte nun nach oben noch ein halber cm. Platz sein. Den Deckel bestreuen Sie mit geraspelter Kuvertüre aus.

Wenn Sie nicht soviel Übung haben, stecken Sie ein künstliches Blümchen in die Mitte.

Und fertig ist der Blumentopf.

Wer es sich zutraut, modelliert ein Röschen und steckt es auf einen mit grün gefärbten Zahnstocher. Beides wird in den Blumentopf gesteckt. Wenn Sie nun noch einige Blätter aus Marzipan darum ranken lassen, haben Sie eine Nachspeise, die nicht jeder hat.

 

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Weihnachtsbäumchen aus Mandelsplitter

Um diese kleinen Bäumchen herzustellen, machen Sie eine Schablone aus Pappe von ca. 21 cm Höhe. Zeichnen Sie mit der Schablone 3 Bäumchen auf Pergamentpapier.

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Die Herstellung der Mandelsplittermasse wurde im letzten Posting beschrieben. Belegen Sie die Zeichnung der Schablone mit der Mandelsplittermasse auf den drei Schablonen. Wenn die Schokolade abgebunden ist, bestreichen Sie den Rand der Längsachse mit Kuvertüre, kleben Sie liegend im rechten Winkel die beiden Teile der Bäumchen aneinander und warten bis alles abgebunden ist.

Stellen Sie nun das Bäumchen senkrecht und kleben den dritten Teil mit Schokolade zusammen. Um eine bessere Standfestigkeit zu erreichen, können Sie alles auf eine Platte aus Schokolade aufkleben (Schokoladenplatte: temperierte Kuvertüre auf ein Pergamentpapier streichen und kurz vor dem Abbinden mit einem runden Ausstecher ausstechen).

Die Verzierung:
Rollen Sie den gelb gefärbten Marzipan aus und stechen kleine Sternchen aus. Danach nehmen Sie ungefärbten Marzipan und rollen eine Stange von ca. 5mm Dicke. Diese schneiden Sie mit dem Messer auf ca. einen Zentimeter Länge und stechen einen Mandelsplitter hinein, so dass der Eindruck einer Kerze entsteht, wenn Sie die Mandelspitze mit einem Streichholz anzünden. Die Marzipankerze kleben Sie mit Kuvertüre auf den Baum und bestauben alles mit Staubzucker.

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Mandelsplitter für Feinschmecker

Die Herstellung von Mandelsplitter erfolgt, indem man gestiftete Mandeln röstet und mit temperierter Kuvertüre vermischt. Mit einem Teelöffel werden dann kleine Häufchen auf Pergamentpapier gesetzt. Das ist das übliche Verfahren. Ich gehe aber etwas anders vor und karamellisiere die Mandeln vorher. Dabei gehe ich folgendermaßen vor:

Die Mandelsplitter werden gleichmäßig auf einem Backblech verteilt und mit Backzucker bestreut und mit Sahne übergossen.(100 g Mandeln, 80 g Zucker, und 50 ml. Sahne.) Nun kommt alles bei 180°C. in den Backofen, mittlere Schiene. Nun werden die Mandel geröstet und karamellisiert. Wenn sie anfangen hellbraun zu werden, nehmen Sie einen Spachtel (wie sie Maler verwenden) oder eine Gabel, mischen alles gut durcheinander und schieben es wieder in den Ofen. Diesen Vorgang solange wiederholen bis alle goldgelb sind. Dann schnell auf ein Backpapier schütten und mit der Hand auseinander drücken, damit keine Mandeln mehr aneinander kleben.

Wenn die Mandeln ausgekühlt sind in ein Glas mit Schraubverschluss abfüllen. Sonst ziehen sie Feuchtigkeit und werden klebrig.

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Um daraus dann Schoko-Mandelsplitter herzustellen, benötigen Sie eine kleine Nirostaschüssel, temperierte Kuvertüre und einen Teelöffel. Nehmen Sie nun eine handvoll Mandelsplitter und wärmen sie leicht an. Das hat den Vorteil, dass die Mandeln nicht so schnell stocken und Sie genügend Zeit haben kleine Häufchen auf einem Backpapier zu verteilen. Wenn Sie kalte Mandeln nehmen, werden sie fest bevor sie verteilt werden können. Von diesem Mandel – Kuvertüregemisch können Sie übrigens auch kleine Tannenbäumchen herstellen!

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Weihnachtsbäumchen aus Mandelsplittern.
Nehmen Sie einen runden Deckel oder Glas und zeichnen Sie Kreise auf ein Pergamentpapier. 8 cm , 6 cm , 4 cm, und einen spitzen Tupfen als Tannenspitze. In jeden Kreis wird ein Kreuz gezeichnet.

Machen Sie nun die Mandelmischung an wie vorher beschrieben und verteilen sie diese nur kreuzweise auf die vorgezeichneten Ringe. Immer kleiner werdend. Am Schluss ein flaches Häufchen für die Spitze und ein flaches Häufchen für den Boden ( Stamm )
Geben Sie nun etwas temperierte Kuvertüre auf den Stamm und setzen das größte Mandelkreuz darauf. Kleben Sie nun immer kleiner werdend die Kreuze auf. Am Schluss die Spitze.

Nun können Sie alles noch mit Marzipansternen verzieren und mit Staubzucker bestauben.

Wann nimmt man Kochschokolade (Schokoladenglasur) ?

250 g Zucker mit Wasser breiartig anrühren, 20 g Glykose ( Bobonsirup ) 50 g Blockkakao ( Kakaomasse ohne Zucker, oder 200 g Kuvertüre und 40 g Kakao).

Alles in einen größeren Topf geben ( es nimmt beim Kochen an Volumen zu ) Mit einem Pinsel und Wasser  die sich am Rand bildenden Zuckerkristalle abwaschen.
Unter ständigem Rühren  bis auf  106° C. kochen ( geht nur mit einem Zuckerthermometer).

Dann alles in einen kalten Topf schütten und im Eiswasser so lange rühren bis eine kremige Masse entsteht.

Wer es einfacher machen machen möchte, schüttet alles auf eine Marmorplatte und streicht ( tabliert ) es mit einem Spachtel bis eine kremige Masse entsteht. In einen Topf geben und mit einem feuchten Tuch zudecken damit keine Haut entsteht. Das ist der klassische Überzug der Sachertorte. Alle Gebäckstücke, die überzogen werden sollen, vorher mit heißer Aprikosenmarmelade überstreichen . Dadurch bekommt der Überzug einen schönen Glanz.

Zum Überziehen erwärmt man  die Kochschokolade auf Handwärme. Stellt das Gebäckstück oder die Torte auf ein Gitter und übergießt es mit der Kochsckokolade.
Mitt einem Messer streicht man den Überschuss ab und klopft das Gitter etwas nach unten.

Nach ein paar Minuten ist alles Überschüssige abgelaufen. Nun nimmt man die Torte von dem Gitter und stellt es in den lauwarmen Backofen bis es trocken ist.

Ein verschneites Bergdorf aus Marzipan und Schokolade

Winterliches Bergdorf aus Marzipan & Schokolade

Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der früher die ganze Familie bastelte. Diese Tradition möchte ich wieder aufleben lassen. Ich habe in meiner Ausstellung „Konditorkunst im Wandel der Zeit“ im Landesmuseum, vor einem Jahr, gezeigt, wie man kleine Kunstwerke aus Marzipan herstellen kann. Der große Verkaufserfolg (der Erlös ging an die Lebenshilfe) ist der Anlass den Lesern meines Blogs zu zeigen, wie man mit einfachen Mitteln tolle Geschenke herstellen kann.

Herstellung der Häuschen: 200 g Marzipan und 100 g Staubzucker werden gut verknetet. Rollen Sie nun mit einem Rollholz und etwas Staubzucker eine 1 cm dicke Platte aus. Mit einem kleinen Messer und einem Lineal schneiden Sie kleine Stücke von
3 x 3 cm und 2 x 3 cm aus. Schneiden Sie nun rechts und links eine Schräge ab, so dass eine Spitze entsteht. Das ergibt den Giebel, wenn Sie die Teile senkrecht stellen. Sie können nun verschiedene Häuser komponieren je nachdem wo Sie den Giebel ansetzen. Für die Kirche verwenden Sie ein 6 x 1 cm langes Stück.

Herstellung der Dächer: Kuvertüre klein schneiden und im Wasserbad auflösen. Lassen Sie nun die Kuvertüre wieder abkühlen bis sie anfängt fest zu werden. Wärmen Sie nun alles im Wasserbad auf ca. 30° C – 32° C auf. ( nicht wärmer )
Streichen Sie etwas Kuvertüre dünn auf ein Pergamentpapier. Wenn es anfängt zu erkalten, schneiden Sie mit einem kleinen Messer und einem Lineal – etwas größer als der Giebel der Marzipanstücke – kleine Rechtecke aus. Das werden die Hausdächer. Wenn alles erkaltet ist, legen Sie die Kuvertüreplättchen umgedreht auf ein Papier und ziehen das Pergamentpapier ab. Sie erhalten nun viele kleine Rechtecke. Diese können Sie mit etwas flüssiger Kuvertüre als Dächer aufkleben.

Herstellen der Krüppelkiefern: Von der Kuvertüre setzen Sie mit einem Teelöffel kleine unterschiedliche längliche Häufchen auf Pergamentpapier. Wenn sie erkaltet sind, kleben sie diese aufeinander. Es sollen kleine skurrile Gebilde werden.
Den Rest Marzipan rollen Sie aus und schneiden mit einer Untertasse eine Platte ab.

Mit etwas Phantasie können Sie nun ein kleines Dörfchen zusammenstellen. Am Schluss bestauben Sie alles mit Staubzucker. Ich wünsche allen viel Spaß beim Komponieren kleiner Bergdörfer.

Ein Weihnachtlicher Guglhupf

Weihnachtsguglhupf

Die Form: 22 cm Durchmesser. Mit weichem Butterfett ausstreichen und mit Hobelmandeln ausstreuen.

Die Füllung: 50 g. Rosinen. 50 g. gehackte Walnüsse, 50 g. gehackte Haselnüsse, 50 g. gehacktes Orangeat, 50 g. gehackte getrockneten Apfelstücke, 1 Schnapsgläschen Rum (54% ). Alles eine Nacht einweichen.

Der Hefeteig: 500 g. Mehl, 1 Päckchen Hefe, ¼ Liter warme Milch. 300 g. weiche Butter,150 g Zucker, 7 Eier, 1 Teelöffel Spekulatiusgewürz, 1 abgeriebene Zitronenschale, das gleiche von einer Orange, eine Prise Salz.

Die Herstellung des Hefeteigs: Die Milch auf Blutwärme erhitzen. Die Hälfte in einen Topf geben und eine Messerspitze Zucker zugeben. Dann die Hefe hinein krümeln und so lange rühren bis alles aufgelöst ist. Danach eine gute Hand voll Mehl unterrühren und mit einem Deckel verschließen und für 20- 30 Minuten in den vorgewärmten 50° C. warmen Backofen stellen. ( nicht wärmer sonst verbrennt die Hefe) In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, 300 g. Butter, den Zucker die restliche Milch, das Mehl, Salz, Zitrone und Orangenschale und nach und nach die Eier zugeben, zu einem Teig verarbeiten und ca. 5 Minuten kräftig durchschlagen. Inzwischen ist die Hefe aufgegangen. (sie sollte sich mindestens verdoppelt haben) Geben Sie nun die Hefe in den Teig und schlagen alles noch einmal 5 Minuten. Nun die Füllung leicht unterheben. Füllen Sie nun alles in die vorbereitete Form und stellen alles für ca. 30 – 40 Minuten in den 50° C. warmen Ofen. Nehmen Sie nun alles aus dem Ofen, heizen den Ofen auf ca. 190° C. Ist die Temperatur erreicht, stellen Sie die Form auf die mittlere Schiene.

Nach ca. 15 Minuten hat der Kuchen eine schöne braune Schicht. Nehmen Sie den Kuchen kurz heraus und schneiden mit einem nassen Messerchen in der Mitte der ganzen Rundung der Form einen Schnitt. (dadurch reisst der Kuchen gleichmäßig auf) Stellen Sie den Kuchen auf die untere Schiene und den Ofen auf ca. 170°C. Nun sollte er noch einmal ca. 30 Minuten backen.

Orangen-Sahne-Torte

Orangensahnetorte

Rezept für den Tortenboden: 60 g Marzipanrohmasse, 50 ml. frisch gepresster Orangensaft. 1 abgeriebene Orange. 4 Eier, 3 Eigelbe,100 g Zucker, 80 g Speisestärke ( Weizenstärke ) 60 g Mehl, 40 g heiße Butter.

Vorbereitung : Eine Springform ( 26 cm Durchmesser mit weicher Butter einfetten). Das Mehl und die Stärke mischen und durchsieben. Die Butter warm stellen. Den Ofen auf 170° C. vorheizen.

Herstellung der Tortenmasse: Die Marzipanrohmasse nach und nach mit dem Orangensaft klumpenfrei durchkneten.
Drei Eier trennen mit den vier Eiern und dem Zucker in eine hitzebeständige Schüssel geben. Danach wird alles unter Wasserdampf so lange geschlagen, bis es blutwarm ist. Nun nehmen Sie es vom Feuer und schlagen bis es kalt ist.
Die Mehlmischung wird nach und nach untergehoben. Danach die heiße Butter.
Füllen Sie die Masse in die vorbereitete Form und backen alles auf der mittleren Schiene bei ca. 170° C.

Die Orangencreme
Vorbereitung: 8 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 100g Zucker, 4 Eigelbe, Saft und Schale von 1 Zitrone und von 2 Apfelsinen, 1/8 Liter Weißwein. Alles in einen hitzebeständige Schüssel geben und mit Wasserdampf so lange schlagen bis es steif wird. Es soll gut warm sein. ( Die Eiermasse darf nicht kochen, da die Eier sonst gerinnen ). Drücken Sie die Gelatine kräftig aus und verrühren sie mit den warmen Eiern. Wenn die Gelatine aufgelöst ist, lassen Sie alles auskühlen.
Danach ½ Liter geschlagene Sahne unterziehen.

Herstellung der Torte: Den Tortenboden zweimal durchschneiden. Den unteren Boden in eine Kuchen – Springform geben und mit einem Teil des Sahnekrems füllen. Die zweite Schicht Boden auflegen und mit etwas Orangenlikör tränken danach Sahnekrem einfüllen und den Rest Boden auflegen, mit Likör tränken und mit dem Rest Sahnekrem glatt streichen
Im Kühlschrank sollte sie eine Nacht aushärten. Dann schneiden Sie die Torte aus der Form und garnieren Sie mit etwas Fantasie aus.